Skip to content


Nie mehr auf russische Europäer schiessen!

Auch das ist Staatsraison für jeden ... nicht nur für die Deutschen - Zu Gorbatschows Warnung vor einem neuen, grossen Krieg

Der russische SPUTNIK-Sender (deutsch, 19.2.15) zitiert die Warnungen des letzten Sowjetpräsidenten Gorbatschow vor amerikanischen Überlegungen, an deren Ende ein neuer grosser Krieg in Europa stehen könnte – gegen Russland. Wenn sich “Gorbi” äussert – der Mann, der zu den ganz grossen Friedensstiftern unseres gemeinsamen Kontinents zählt, heisst es die Ohren zu spitzen! Dies erstrecht, wenn SPUTNIK den US-Präsidenten OBAMA zitiert. Er stelle die EBOLA-Seuche und den TERRORISMUS auf eine Stufe mit RUSSLAND. Auf einem Washingtoner Dementi dieser Ungeheuerlichkeit müsste Europas Nato-Welt wohl bestehen. Aber bitte glaubwürdig.

Realpolitisch ist Gorbatschows Befürchtung unbegründet. Die absolute Mehrheit der EU-Staaten macht soetwas nicht mit. Unter ihnen sind die Meisten Nato-Mitglieder.

Die einstige Führungsmacht Amerika würde die Nato als erfolgreichste Friedensallianz der Weltgeschichte zerstören  mit dem Plan eines Kriegsabenteuers. Deutschland an der Spitze müsste – und würde! – sich solch einer Politik verweigern. Undzwar ohne Wenn und Aber.

Ex-Bundeskanzler Helmut SCHMIDT ist bereits aktenkundig mit der Forderung, die Nato aufzulösen. Das lässt sich hoffentlich vermeiden, weil ohne das “amerikanische” Bündnis europäische Ängste vor den starken Deutschen neu erwachen würden. Was der Einheit der EU, also der Vollendung eines einflussstarken Europa, nur schaden könnte.

EU-Russlandpolitik gemeinsam planen – Paris, Berlin, Warschau, Rom

Mehr denn je muss Deutschland die “richtige” Russlandpolitik gemeinsam mit Frankreich und Polen  planen. Sie würden für den kontruktiven Kurs gegenüber Moskau die absolute EU-Mehrheit gewinnen. Mühelos sogar.

Gorbatschow, einer der grössten Europäer der neueren  Geschichte, kann sich auf “seine” Deutschen bestimmt verlassen. Jeder deutsche Soldat besitzt das Recht – sogar die Pflicht, niemals wieder auf einen russischen zu schiessen.

Gut, dass die Chefin der EU-Aussenpolitik Italienerin ist. In Rom wurde bereits vor 50 Jahren alles getan für enge Interessensbande zur damaligen Sowjetunion. Trotz Kaltem Krieg entstand 1964  ein Auto-WERK in Russland, aus dem Boden gestampft in einer russischen Stadt. Sie trägt bis heute den Namen des einstigen italienischen Kommunistenführers Palmiro Togliatti – unter Italiens Diktatur hatte er in Mussolinis Gefängnissen geschmachtet.

In TOGLIATTIGRAD wurde die russische Version des Fiat-124 gebaut. Die Stadt der heutigen LADA-WERKE verbindet seit 1991 eine Patenschaft mit DEUTSCHLANDS VW-Stadt Wolfsburg.

“Sowas alles” geht doch! Sofern man die Zukunft im Auge hat.

Posted in Allgemein, EU-Russland: unser Schicksal, Europa: unsere Zukunft, Neuer Westen: Russland, USA - Scharnier Europa, Tacheles, Weltfriede 2050: Kooperation der Kontinente.


0 Responses

Stay in touch with the conversation, subscribe to the RSS feed for comments on this post.



Some HTML is OK

or, reply to this post via trackback.